?Ich bin zu steif für so etwas.▼
Dann bist du genau richtig. Steifheit ist kein Ausschlussgrund, sondern der Grund, warum es diesen Kurs gibt. Jede Übung wird in mehreren Stufen gezeigt, mit Erhöhung, mit Festhalten, mit einem Kissen unter dem Knie. Und die Tests zu Beginn jeder Woche sind ausdrücklich keine Prüfung, die man bestehen kann. Sie zeigen dir nur, wo du heute stehst, damit du weißt, wo du anfängst. Genau das schreibt mir übrigens fast jede, die anfängt, und fast alle sind überrascht, wie schnell sich in den ersten Wochen etwas tut.
?Ich bin über 60. Ist das noch etwas für mich?▼
Ausdrücklich ja. Dieser Kurs ist sogar noch einsteigerfreundlicher gebaut als mein Calisthenics-Kurs, gerade mit Blick auf diese Frage. Nichts ist auf Tempo oder Leistung ausgelegt, es gibt keine Sprünge, kein Auspowern und keine Stoppuhr. In meinem Calisthenics-Kurs sind Teilnehmerinnen mit 61, 65 und 69 Jahren dabei, und mehrere davon gehören zu den motiviertesten Menschen in der Community. Beweglichkeit ist außerdem genau der Bereich, in dem sich ab einem gewissen Alter am schnellsten etwas ändert, im Guten wie im Schlechten.
?Ich habe keine Zeit für noch ein Programm.▼
Drei Einheiten pro Woche zwischen 10 und 20 Minuten, dazu 2 bis 5 Minuten täglich für die beiden Must-Dos. Du teilst es dir selbst ein, es gibt keine festen Termine und keinen Zeitplan, den du einhalten musst. Wenn eine Woche ausfällt, passiert überhaupt nichts, denn die Wochen sind ein Anhaltspunkt und keine Vorgabe. Und für die wirklich vollen Tage gibt es den 5-Minuten-Schreibtisch-Reset und die Basis 5.
?Ich habe schon Yoga und Dehnen probiert. Das hat nichts gebracht.▼
Das glaube ich dir sofort, und es ist der häufigste Grund, warum Menschen denken, sie seien einfach unbeweglich. Passives Dehnen arbeitet nur an einem Teil der Beweglichkeit, und dieser Teil hält nicht lange. Hier arbeiten wir am ganzen Paket, also am Bewegungsraum, an der Kraft in genau diesem Bewegungsraum und an der Ansteuerung. Das ist der Unterschied zwischen fühlt sich kurz gut an und bleibt tatsächlich.
?99 € sind trotzdem Geld. Lohnt sich das?▼
Ein einziger Termin beim Personal Trainer kostet meist zwischen 60 und 100 Euro, eine Physiotherapiestunde privat oft ähnlich viel. Du bekommst hier über 40 Videolektionen, fünf Gelenk-Protokolle mit PDFs, das Workbook und den Zugang zur Community. Und falls es doch nicht passt, bekommst du innerhalb von 14 Tagen dein Geld zurück, ohne dass du irgendetwas begründen musst. Das Risiko liegt also bei mir und nicht bei dir.
?Ich habe Rückenschmerzen, Knieprobleme oder eine Operation hinter mir.▼
Der Kurs ist bewusst sanft aufgebaut, und jede Übung hat leichtere Stufen. Trotzdem gilt ganz klar: Dieser Kurs ersetzt keine ärztliche oder physiotherapeutische Behandlung. Wenn du akute Beschwerden hast, nach einer Verletzung oder einer Operation zurückkommst oder eine Diagnose vorliegt, sprich bitte vorher mit deiner Ärztin oder deinem Arzt und zeig ihnen ruhig, was im Kurs gemacht wird. Viele Teilnehmerinnen machen genau das und trainieren dann bewusst langsam und mit voller Konzentration.
?Ich fange immer an und höre dann wieder auf.▼
Das ist der Satz, den ich am häufigsten höre, und er sagt nichts über dich aus. Er sagt etwas über die Programme aus, die du bisher probiert hast. Deshalb ist dieser Kurs so gebaut, dass er auch dann weiterläuft, wenn das Leben dazwischenkommt. Die täglichen Must-Dos dauern 2 bis 5 Minuten und lassen sich beim Zähneputzen einbauen. Die Wochen-Challenges sind absichtlich klein. Und wenn du eine Pause hattest, steigst du einfach mit den Basis 5 wieder ein, ohne von vorn anzufangen.
?Ich habe kein Equipment und wenig Platz.▼
Eine Matte und die Fläche, auf der du liegen kannst, reichen aus. Schön, aber nicht nötig sind ein Besenstiel, ein Widerstandsband und etwas zum Hängen. Jede Übung, die Equipment nutzt, zeige ich zusätzlich in einer Variante ohne. Falls du später doch etwas anschaffen willst, bekommst du in Woche 0 meine konkreten Empfehlungen mit Links, und das bewegt sich im Bereich von wenigen Euro.
?Woher weiß ich, ob ich die Übungen richtig mache?▼
In den geführten Routinen mache ich jede Übung mit dir zusammen und sage dabei, worauf es ankommt und was du spüren solltest. In den Gelenk-Protokollen erkläre ich jede einzelne Übung noch einmal in Ruhe, mit leichterer und schwierigerer Variante und mit der passenden Dosierung. Dazu kommt die Community, in der du jederzeit fragen kannst und in der auch Videos von dir selbst willkommen sind, wenn du dir bei etwas unsicher bist.
?Ich komme nicht gut auf den Boden oder wieder hoch.▼
Ein großer Teil der Übungen findet im Stehen, im Sitzen auf einem Stuhl oder an einer Wand statt, und für die Bodenübungen zeige ich Varianten mit Erhöhung, mit Kissen und mit Abstützen. Genau das Aufstehen vom Boden ist außerdem eine der Fähigkeiten, an denen dieser Kurs ganz konkret arbeitet, unter anderem über die tiefe Hocke und die Sprunggelenke.
?Brauche ich erst deinen 8-Wochen-Kurs?▼
Nein. Dieser Kurs steht komplett für sich und setzt nichts voraus. Wenn du den 8-Wochen-Kurs schon gemacht hast, passt der Mobility-Kurs perfekt daneben, weil Kraft und Bewegungsraum zusammengehören. Wenn du ihn nicht gemacht hast, verpasst du hier nichts. Viele Menschen starten sogar bewusst mit Mobility, weil der Einstieg sanfter ist.
?Und wenn ich in sechs Wochen kaum Fortschritte sehe?▼
Genau deshalb misst du am Anfang jeder Woche. Die Tests sind so gewählt, dass du Veränderungen in Zentimetern und Sekunden sehen kannst und nicht nur nach Gefühl urteilen musst. In Woche 6 wiederholst du alle Tests, und das Workbook stellt dir beides nebeneinander. Und ganz ehrlich: Die meisten spüren die erste Veränderung nicht in den Tests, sondern morgens beim Aufstehen oder beim Schulterblick im Auto.